ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Unternehmen (B2B)

 

1. Allgemeine Grundlagen / Geltungsbereich

1.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem Auftraggeber und Metachange Executive Consulting – Adalbert Allbauer (nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

1.3 Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind ungültig, es sei denn, diese werden vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich anerkannt.

1.4 Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein und/oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Umfang des Beratungsauftrages / Stellvertretung

2.1 Der Umfang eines konkreten Beratungsauftrages wird im Einzelfall vertraglich vereinbart.

2.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, die ihm obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch den Auftragnehmer selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber.

2.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, während sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung dieses Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich der Auftragnehmer zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten bedient. Der Auftraggeber wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch der Auftragnehmer anbietet.

3. Aufklärungspflicht des Auftraggebers / Vollständigkeitserklärung

3.1 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Beratungsauftrages an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Beratungsprozesses förderliches Arbeiten erlauben.

3.2 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer auch über vorher durchgeführte und/oder laufende Beratungen – auch auf anderen Fachgebieten – umfassend informieren.

3.3 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass dem Auftragnehmer auch ohne dessen besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihm von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sind. Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Auftragnehmers bekannt werden.

3.4 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass seine Mitarbeiter und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat) bereits vor Beginn der Tätigkeit des Auftragnehmers von dieser informiert werden.

4. Sicherung der Unabhängigkeit

4.1 Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität.

4.2 Die Vertragspartner verpflichten sich gegenseitig, alle Vorkehrungen zu treffen, die geeignet sind, die Gefährdung der Unabhängigkeit der beauftragten Dritten und Mitarbeiter des Auftragnehmers zu verhindern. Dies gilt insbesondere für Angebote des Auftraggebers auf Anstellung bzw. der Übernahme von Aufträgen auf eigene Rechnung.

5. Berichterstattung / Berichtspflicht

5.1 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, über seine Arbeit, die seiner Mitarbeiter und gegebenenfalls auch die beauftragter Dritter dem Arbeitsfortschritt entsprechend dem Auftraggeber Bericht zu erstatten.

5.2 Sofern im Auftragsumfang ein Schlussbericht enthalten ist erhält der Auftraggeber diesen in angemessener Zeit, spätestens jedoch vier Wochen nach Abschluss des Auftrages.

5.3 Der Auftragnehmer ist bei der Herstellung des vereinbarten Werkes weisungsfrei, handelt nach eigenem Gutdünken und in eigener Verantwortung. Er ist an keinen bestimmten Arbeitsort und keine bestimmte Arbeitszeit gebunden.

6. Schutz des geistigen Eigentums

6.1 Die Urheberrechte an den vom Auftragnehmer und seinen Mitarbeitern und beauftragten Dritten geschaffenen Werke (insbesondere Anbote, Berichte, Analysen, Gutachten, Organisationspläne, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Zeichnungen, Datenträger etc.) verbleiben beim Auftragnehmer. Sie dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftragnehmers zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung des Auftragnehmers – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.

6.2 Der Verstoß des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt den Auftragnehmer zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.

7. Gewährleistung

7.1 Der Auftragnehmer ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an seiner Leistung zu beheben. Er wird den Auftraggeber hievon unverzüglich in Kenntnis setzen.

7.2 Dieser Anspruch des Auftraggebers erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.

8. Haftung / Schadenersatz

8.1 Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden – nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Auftragnehmer beigezogene Dritte zurückgehen.

8.2 Schadenersatzansprüche des Aufraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

8.3 Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Auftragnehmers zurückzuführen ist.

8.4 Sofern der Auftragnehmer das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt der Auftragnehmer diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

9. Geheimhaltung / Datenschutz

9.1 Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu unbedingtem Stillschweigen über alle ihm zur Kenntnis gelangenden geschäftlichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie jedwede Information, die er über Art, Betriebsumfang und praktische Tätigkeit des Auftraggebers erhält.

9.2 Weiters verpflichtet sich der Auftragnehmer, über den gesamten Inhalt des Werkes sowie sämtliche Informationen und Umstände, die ihm im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere auch über die Daten von Klienten des Auftraggebers, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.

9.3 Der Auftragnehmer ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen Gehilfen und Stellvertretern, denen er sich bedient, entbunden. Er hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.

9.4 Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus.

9.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der Auftraggeber leistet dem Auftragnehmer Gewähr, dass hierfür sämtliche erforderlichen Maßnahmen insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, wie etwa Zustimmungserklärungen der Betroffenen, getroffen worden sind.

10. Honorar

10.1 Nach Vollendung des vereinbarten Werkes erhält der Auftragnehmer ein Honorar gemäß der Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Akonti zu verlangen und dem Arbeitsfortschritt entsprechend Zwischenabrechnungen zu legen. Das Honorar ist jeweils mit Rechnungslegung durch den Auftragnehmer fällig.

10.2 Der Auftragnehmer wird jeweils eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung mit allen gesetzlich erforderlichen Merkmalen ausstellen.

10.3 Anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. sind gegen Rechnungslegung des Auftragnehmers vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen.

10.4 Unterbleibt die Ausführung des vereinbarten Werkes aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, oder aufgrund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den Auftragnehmer, so behält der Auftragnehmer den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Honorars abzüglich ersparter Aufwendungen. Im Falle der Vereinbarung eines Stundenhonorars ist das Honorar für jene Stundenanzahl, die für das gesamte vereinbarte Werk zu erwarten gewesen ist, abzüglich der ersparten Aufwendungen zu leisten. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30 Prozent des Honorars für jene Leistungen, die der Auftragnehmer bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart.

10.5 Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist der Auftragnehmer  von seiner Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch aber nicht berührt.

10.6 Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers betragen die Verzugszinsen 14% p.a. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Darüber hinaus verpflichtet sich der Auftraggeber, dem Auftragnehmer sämtliche Mahnspesen sowie anfallende Kosten für Auskünfte und notwendige Ermittlungen zu ersetzen.

11. Elektronische Rechnungslegung

11.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch den Auftragnehmer ausdrücklich einverstanden.

12. Dauer des Vertrages

12.1 Dieser Vertrag endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Projekts.

12.2 Der Vertrag kann dessen ungeachtet jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gelöst werden. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen,

– wenn ein Vertragspartner wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt oder – wenn über einen Vertragspartner ein Insolvenzverfahren eröffnet oder der   Konkursantrag mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen wird.

13. Schlussbestimmungen

13.1 Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

13.2 Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von diesem Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

13.3 Auf diesen Vertrag ist materielles deutsches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts anwendbar. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung des Auftragnehmers. Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort des Auftragnehmers zuständig.

Version 2.3 – gültig ab 1. Januar 2017

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Verbraucher (B2C)

 
1. Geltung, Begriffsdefinitionen

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Lieferungen und Leistungen zwischen uns und einem Verbraucher in Österreich und Deutschland in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Durch die Abgabe der Bestellung erklärt sich der Verbraucher mit diesen AGB einverstanden und an sie gebunden.

1.2. „Verbraucher“ im Sinne unserer AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

1.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften (insbesondere den Bestimmungen des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes bzw. des deutschen Verbraucherrechts) ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB unverändert wirksam.

2. Zustandekommen des Vertrages, Speicherung des Vertragstextes

2.1. Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über Bestellseiten auf unseren Webseiten http://www.meta-change.com und http://www.headhuntercode.com .

2.2. Vertragspartner
Im Falle des Vertragsabschlusses kommt der Vertrag zustande mit:

Metachange Executive Consulting
Mag. Adalbert Allbauer, MBA MSc
Brauhausstraße 15
D-36043 Fulda, Deutschland

2.3. Die Darstellung der Produkte auf unseren Bestellseiten stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern ist eine unverbindliche Aufforderung an den Verbraucher zur Abgabe eines Angebots. Durch die Bestellung des gewünschten Produkts gibt der Verbraucher ein für ihn bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab.

2.4. Bestellablauf
Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er dem auf unseren Bestellseiten vorgesehenen Bestellvorgang vollständig folgt.

Die Bestellung erfolgt in den nachfolgend beschriebenen Schritten:

1. Auswahl des gewünschten Produkts
2. Eingabe der Käuferdaten
3. Kenntnisnahme und Bestätigung der Zustimmung zu unseren AGB
4. Prüfung und eventuell Berichtigung der Angaben vor Anklicken der Schaltfläche „Verbindlich kaufen“
5. Anklicken der Schaltfläche „Verbindlich kaufen“
6. Eingabe der Zahlungsdaten auf den Seiten von PayPal

Durch Verwendung der „Zurück“-Taste oder durch Schließen des Internetbrowsers kann der Verbraucher den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Erhalt der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte Auftragsbestätigung, die wir an die vom Verbraucher angegebene Email-Adresse versenden. Dadurch nehmen wir das Angebot des Verbrauchers verbindlich an.

2.5. Speicherung des Vertragstextes bei Bestellung über unseren Webseiten:
Wir senden dem Verbraucher seine Bestelldaten und unsere AGB per Email zu. Die AGB können zudem jederzeit unter http://www.meta-change.com/agb/ eingesehen werden. Bestelldaten sind nach Abschluss des Bestellvorganges aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet einsehbar.

3. Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit, Zahlungsverzug

3.1. Die angegebenen Preise enthalten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige gesetzliche Umsatzsteuer sowie sämtliche sonstige inländischen Steuern und Abgaben. Sofern in der Produktbeschreibung nicht ausdrücklich anders angeführt, sind Versandkosten für den von uns vorgesehenen Standardversand in den Produktpreisen bereits enthalten. Sollten im Zuge des Versandes Export- oder Importabgaben fällig werden, gehen diese zu Lasten des Verbrauchers.

3.2. Wir stellen dem Verbraucher folgende Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung: PayPal, Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express). Der Kaufpreis ist unmittelbar nach Vertragsabschluss fällig.

3.3. Der Verbraucher ist bei Zahlungsverzug verpflichtet, uns sämtliche durch diesen Zahlungsverzug zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung entstehenden Mahn- und Inkassospesen zu ersetzen.

4. Lieferung

4.1. Sofern in der Produktbeschreibung nicht ausdrücklich abweichend angegeben, sind alle von uns angebotenen Produkte sofort versandfertig. Für den Fall, dass Produkte aufgrund außergewöhnlicher Umstände nicht sofort lieferbar sind, teilen wir das dem Verbraucher umgehend mit.

4.2. Die Bereitstellung von elektronischen Produkten erfolgt unmittelbar nach Vertragsabschluss, jedenfalls innerhalb von 24 Stunden. Sollte der Download innerhalb von 24 Stunden aus technischen Gründen nicht möglich sein, besteht für den Verbraucher die Möglichkeit, mit unserem Kundendienst einen alternativen Lieferweg zu vereinbaren.

4.3. Der Versand physischer Produkte erfolgt in der Regel innerhalb von 3 Werktagen unter Verwendung eines Lieferweges, durch den standardmäßige Zustellung innerhalb von 5 Werktagen sichergestellt ist.

4.4. Sollte der Verbraucher einen anderen als den von uns vorgesehenen Lieferweg wünschen, so hat er das schriftlich zu bestätigen und im Voraus für die von uns bekanntgegebenen Mehrkosten aufzukommen. Wir behalten uns im Einzelfall die Ablehnung alternativer Lieferwege vor.

4.5. Boni in Form persönlicher Dienstleistungen: Werden solche Boni von uns gewährt, so bestätigen wir das in der übermittelten Auftragsbestätigung. Solche Boni sind vom Verbraucher per Email an office@meta-change.com innerhalb von zwölf Monaten ab Vertragsabschluss bei sonstigem Verfall abzurufen. Diese Boni sind nicht übertragbar und können somit ausschließlich vom Verbraucher selbst in Anspruch genommen werden. Eine Barablöse der Boni ist nicht möglich. Boni können erst nach Ablauf der Widerrufsfrist in Anspruch genommen werden. Mit der Ausübung des Widerrufsrechts  erlischt auch der Anspruch auf Boni. Boni in Form persönlicher Dienstleistungen für den Verbraucher werden in der Reihenfolge des Bestelleingangs erbracht. Der Verbraucher hat keinen Anspruch auf bestimmte Termine. Bekanntgegebene Terminwünsche des Verbrauchers werden wir bestmöglich berücksichtigen. Lehnt der Verbraucher drei Terminvorschläge ab, die mit einer Vorlaufzeit von zumindest einer Woche unterbreitet wurden oder nimmt er zuvor per Email bestätigte Termine nicht wahr, so verfällt der Bonus. Ist es dem Verbraucher unmöglich, einen zuvor bestätigten Termin wahrzunehmen und gibt er dies zumindest 24 Stunden vor dem Termin bekannt, bieten wir einen Ersatztermin an.

5. Nutzung, Urheberrecht

Unsere Produkte und alle darin enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt und mit unsichtbaren und/oder unhörbaren digitalen Wasserzeichen versehen. Jede Verwertung und Weitergabe an Dritte, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Der Käufer der auf unseren Webseiten angebotenen Mediendateien erwirbt lediglich ein Nutzungsrecht, kein Eigentum. Der Weiterverkauf und die Weiterverbreitung von Mediendateien ist ohne unsere ausdrückliche Genehmigung untersagt.

6. Rücktrittsrecht, Widerrufsrecht, Widerrufsbelehrung
6.1. Rücktrittsrecht für Verbraucher in Österreich

6.1.1. Verbraucher im Sinne des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes können 14 Tage ab Warenübernahme vom Kauf ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Es ist ausreichend, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird.

6.1.2. Im Falles des Rücktritts findet eine Rückerstattung des Kaufpreises nur Zug um Zug gegen Zurückstellung der vom Verbraucher erhaltenen Waren statt. Bedingung für die volle Rückerstattung des Kaufpreises ist, dass sich die Ware in ungenütztem und als neu wiederverkaufsfähigem Zustand befindet.

6.1.3. Bei Waren, die durch Gebrauchsspuren beeinträchtigt oder beschädigt sind, wird von uns ein angemessenes Entgelt für die Wertminderung erhoben. Gleiches gilt, wenn bei der Rückgabe der Ware Zubehör fehlt (z.B. Handbücher).

6.1.4. Ein Rücktrittsrecht besteht nicht bei Audio- oder Videoaufzeichnungen (z.B. CDs, DVDs) oder Software, die vom Verbraucher entsiegelt wurde, ferner nicht bei Leistungen, die online übermittelt wurden (z.B. Publikationen zum Download, Online-Kurse, Audio- und Video-Dateien). Für den Fall, dass für diese Produkte und Leistungen ausnahmsweise ein Rücktrittsrecht gewährt wird, wird dieses ausdrücklich als Bestandteil des Produktangebots bezeichnet und von uns per Email schriftlich bestätigt.

 6.2. Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung für Verbraucher in Deutschland

– Widerrufsbelehrung –

Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

Metachange Executive Consulting
Mag. Adalbert Allbauer, MBA MSc
Brauhausstraße 15
D-36043 Fulda, Deutschland
E-Mail office@meta-change.com

Ein Widerrufsrecht besteht gemäß § 312d Absatz 4 Zif.2 BGB nicht bei Audio- oder Videoaufzeichnungen (z.B. CDs, DVDs) oder Software, die vom Verbraucher entsiegelt wurde, ferner nicht bei Produkten und Leistungen, die online übermittelt wurden (z.B. Publikationen zum Download, Online-Trainings, Audio- und Video-Dateien) und somit gemäß § 312d Absatz 4 Zif.1 BGB auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind. Für den Fall, dass wir für diese Produkte und Leistungen ausnahmsweise ein Widerrufsrecht gewähren, wird dieses ausdrücklich als Bestandteil des Produktangebots gekennzeichnet und von uns in der Auftragsbestätigung und auf der Rechnung schriftlich bestätigt.

Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Die Rücksendung ist für Sie kostenfrei, sofern Sie für die Rücksendung den gleichen oder einen kostengünstigeren Lieferweg wählen wie bei der ursprünglichen Lieferung. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

– Ende der Widerrufsbelehrung –

7. Vertragssprache

Der Vertragsinhalt, alle sonstigen Informationen, Kundendienst und Beschwerdeerledigung werden ausschließlich in deutscher Sprache angeboten. Vertragssprache ist Deutsch.

8. Kundendienst

Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht werktags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr zur Verfügung:

E-Mail: office@meta-change.com
Telefon: 49 (0) 176 61990895

9. Schadenersatz

9.1. Wir haften nur für Schäden bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, mit Ausnahme von Schäden an Personen

9.2. Haftungs- und Schadenersatzansprüche gegen uns und die Autoren der von uns angebotenen Produkte und Leistungen, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht sind, sind grundsätzlich ausgeschlossen.

10. Datenschutz

10.1. Unsere Mitarbeiter und Vertragspartner unterliegen den Geheimhaltungs-verpflichtungen des Datenschutzgesetzes.

10.2. Der Verbraucher anerkennt, dass die im Zuge der Bestellung und Vertragsabwicklung erhobenen Daten gespeichert und verarbeitet werden. Die Daten werden zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs verwendet. Kundendaten werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, außer jenen Daten, die für eine ordnungsgemäße Ausführung der Bestellung (z.B. Dienstleister für die Lieferabwicklung) erforderlich sind. Unsere Vertragspartner sind über die Datenschutzbestimmungen unterrichtet und entsprechend verpflichtet.

10.3. Im Falle von Zusendungen über unsere Leistungen und Produkte jeglicher Art kommt § 107 TKG zur Anwendung.

11. Anwendbares Recht, Gerichtsstand

11.1. Auf diesen Vertrag ist deutsches materielles Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts anzuwenden. Ist der Vertragspartner Verbraucher, so sind auch die zwingenden Bestimmungen jenes Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, auf diesen Vertrag anzuwenden.

11.2. Bei Streitigkeiten ist das an unserem Sitz sachlich zuständige Gericht ausschließlich zuständig. Ist der Vertragspartner Verbraucher im Sinne des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes bzw. des deutschen Verbraucherrechts, gilt die Zuständigkeit jenes Gerichts als begründet, in dessen Sprengel der Wohnsitz, der gewöhnliche Aufenthalt oder der Ort der Beschäftigung des Verbrauchers liegt.

Version 1.5 – gültig ab 1. Januar 2017

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Kandidaten in der Direktsuche (Executive Search)

 

1. Geltung und Begriffsdefinitionen

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen, die wir im Rahmen von Mandaten im Kontakt mit potenziellen und qualifizierten Kandidaten erbringen in der jeweils gültigen Fassung. Durch die Übermittlung der persönlichen Bewerbungsunterlagen erklärt sich der Kandidat mit diesen AGB einverstanden.

1.2. Wir bearbeiten Mandate innerhalb der EU, vor allem in Österreich und Deutschland. Diese AGB gelten in Österreich und Deutschland.

1.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften (insbesondere den Bestimmungen des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes bzw. des deutschen Verbraucherrechts) ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB unverändert wirksam.

1.4. Wir können diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern oder ergänzen. Änderungen und Ergänzungen werden auf der Webseite http://www.meta-change.com/agb veröffentlicht.

1.5. Begriffsdefinitionen

1.5.1. „Potenzieller Kandidat“ – nachfolgend als „Kandidat“ bezeichnet – ist im Sinne dieser AGB jede natürliche Person, die von uns im Rahmen von Mandaten unserer Auftraggeber angesprochen wird, die von uns aktiv für künftige Besetzungsmandate angesprochen wird oder die von sich aus mit uns Kontakt aufnimmt, um für künftige Besetzungsmandate berücksichtigt zu werden.

1.5.2. „Qualifizierter Kandidat“ im Sinne dieser AGB sind Kandidaten, die nach vorheriger Evaluierung durch uns als für das jeweilige Mandat grundsätzlich passend eingestuft werden und zudem die ihr Interesse am Mandat bekundet haben. Die in diesen AGB enthaltenen Bestimmungen für potenzielle Kandidaten gelten auch für qualifizierte Kandidaten.

1.5.3. „Auftraggeber“ im Sinne dieser AGB sind Unternehmen, die Führungskräfte und qualifizierte Spezialisten zur Besetzung offener Positionen suchen und uns mit der Identifikation und Auswahl solcher Personen beauftragt haben.

1.5.4. „Mandate“ sind Aufträge unserer Auftraggeber, für offene Positionen geeignete Kandidaten zu identifizieren, deren Profil den Anforderungen der Auftraggeber gegenüberzustellen und passende Kandidaten zur Präsentation beim Auftraggeber auszuwählen. Üblicherweise handelt es sich um Aufträge zur aktiven Direktsuche.

1.6. Diese AGB stellen weder einen Vertrag noch eine Vereinbarung zwischen uns und Kandidaten dar, die uns persönliche Informationen und Daten übermitteln.

2. Sammlung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen und Daten

2.1. Sammlung von Informationen und Daten
Wir sammeln Informationen und Daten von potenziellen Kandidaten, um aktuelle und künftige Mandate professionell durchführen zu können. Standardmäßig handelt es sich um solche Informationen, die in Lebensläufen zusammengestellt sind (z.B. Name, Adresse, Telefonnummer, Email- und Web-Adressen, vorangegangene und aktuelle Beschäftigungen, Ausbildungen und Qualifikationen sowie akademische Abschlüsse. Darüber hinaus sammeln wir Informationen im Zuge von persönlichen und telefonischen Interviews, von Referenzgebern und sonstigen Dritten. Die zusammengestellten Informationen können im Einzelfall von veröffentlichten oder durch den Kandidaten übermittelten Informationen abweichen. Wir stellen im zumutbaren Rahmen sicher, dass die gesammelten und dokumentierten Informationen korrekt und so weit wie möglich aktuell sind. Wir erheben, verarbeiten und speichern keine sensiblen Informationen über ethnische Herkunft, sexuelle oder politische Orientierungen, religiöse oder philosophische Ansichten oder Zugehörigkeit zu politischen Vereinigungen wie z.B. Gewerkschaften.

2.2. Speicherung und Verarbeitung von Informationen und Daten
Wir speichern persönliche Informationen und Daten in unseren Datenbanken. Diese Datenbanken werden von unseren Mitarbeitern und Vertragspartnern in Österreich und Deutschland ausschließlich für die Direktsuche, Identifizierung und Evaluierung von Kandidaten und für damit verbundene Dienstleistungen für Auftraggeber und Kandidaten genutzt. Von Zeit zu Zeit informieren wir Kandidaten per Email über unsere zusätzlichen Leistungsangebote, die mit ihrer Karriereentwicklung eng verbunden sind. Kandidaten können weitere solche Informationen in jeder übermittelten Email abbestellen.

2.3. Zur Speicherung persönlichen Daten bedienen wir uns ausschließlich solcher Dienstleister, die Datenspeicherung auf Servern innerhalb der Europäischen Union gewährleisten.

2.4. Weitergabe von Daten

2.4.1. Persönliche Daten von Kandidaten (inklusive persönlicher Unterlagen wie z.B. Lebenslauf, Ausbildungsnachweise, Dienstzeugnisse, Urkunden, Empfehlungs-schreiben etc.) werden von uns grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben.

2.4.2. Davon ausgenommen ist die erforderliche Weitergabe persönlicher Daten im Rahmen aktueller Mandate an unsere Auftraggeber und an mit der Durchführung von Eignungstests betraute Vertragspartner. Jedoch werden persönliche Daten nur nach Rücksprache mit dem Kandidaten und nach dessen Zustimmung an Auftraggeber und Vertragspartner weitergeleitet. Die Zustimmung des Kandidaten kann mündlich, fernmündlich oder schriftlich erfolgen. Unsere Auftraggeber und Vertragspartner werden von der Vertraulichkeit der Unterlagen in Kenntnis gesetzt und aufgefordert, ihrerseits für den entsprechenden Datenschutz zu sorgen. Die Zustimmung des Kandidaten wird nur für das jeweils aktuelle Mandat angenommen.

2.4.3. Im Rahmen gesetzlicher Verpflichtungen und im Zuge unserer Mitwirkungspflicht bei Strafverfolgung werden wir uns zur Verfügung stehende persönliche Daten den gesetzlich beauftragten Behörden und Institutionen zur Verfügung stellen.

2.4.4. Wenn sensible Informationen durch den Kandidaten selbst unaufgefordert übermittelt werden, speichern und verarbeiten wir sie nur im rechtlich zulässigen Rahmen. Eventuell übermittelte oder anderswertig verfügbare sensible Informationen werden für die Profilerstellung über Kandidaten nicht herangezogen und unseren Auftraggebern nicht übermittelt.

2.5. Dauer der Datenspeicherung
Wir speichern persönliche Daten von Kandidaten über den Abschluss von Mandaten hinaus in dem Ausmaß, dass für die Bearbeitung künftiger Mandate, für unsere Verpflichtungen aus Vereinbarungen mit Auftraggebern und zur Erfüllung unserer gesetzlichen Verpflichtungen notwendig ist.

3. Empfang persönlicher Daten

3.1. Wir akzeptieren die Übermittlung persönliche Daten von Kandidaten ausschließlich im Wege des Uploads über unsere Webseite. Kandidaten finden das entsprechende Bewerbungsformular unter http://www.meta-change.com/cv_upload/

3.2. Persönliche Daten, die uns von Kandidaten unaufgefordert auf anderen Wegen und ohne ausdrückliche Zustimmung zu diesen AGB übermittelt werden (z.B. per Email oder Post), werden von uns umgehend gelöscht, ohne dass wir darüber gesonderte Korrespondenz führen.

4. Auskunft über gespeicherte persönliche Daten, Löschung von Daten

4.1. Auf Basis der jeweils zugrunde liegenden gesetzlichen Bestimmungen können Kandidaten Auskunft darüber begehren, welche persönlichen Daten wir über sie elektronisch gespeichert haben. Sie können außerdem begehren, dass ihre persönlichen Daten aus unserer Datenbank gelöscht werden.

4.2. Kandidaten können darüber hinaus begehren, dass sie von uns künftig nicht mehr kontaktiert werden. Sollten wir durch Kandidaten aufgefordert werden, seine persönlichen Daten zu löschen, werden wir dieser Aufforderung kostenlos und so rasch wie möglich im Rahmen der gesetzlichen Regelungen nachkommen. Um künftige Kontaktaufnahmen auszuschließen, werden wir die für diesen Zweck erforderlichen Mindestdaten weiterhin speichern.

4.3. Damit wir Auskünfte über gespeicherte Daten erteilen und eventuell begehrte Datenlöschungen durchführen können, müssen sich Personen, die solche Begehren an uns stellen, in geeigneter Weise ausweisen, bevor wir dem Begehren entsprechen. Kandidaten können uns diesbezüglich per Email an office@meta-change.com kontaktieren.

5. Sicherheit von Daten

Soweit uns dies zumutbar möglich ist und wir dazu gesetzlich verpflichtet sind, verpflichten wir unsere Mitarbeiter und Dienstleister, mit denen wir bei der Speicherung und Verarbeitung persönlicher Daten von Kandidaten zusammenarbeiten, die entsprechenden organisatorischen und technischen Maßnahmen zu setzen, um persönliche Daten vor Verlust, versehentlicher oder unautorisierter Löschung, Änderung, missbräuchlicher Verwendung, Veröffentlichung und sonstiger illegaler Verarbeitung und Verbreitung zu schützen.

6. Verschwiegenheit

6.1. Wir sind zur Verschwiegenheit über Interna und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers verpflichtet. Diese Pflicht erstreckt sich nicht auf Tatsachen, die offenkundig oder allgemein bekannt sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. An Kandidaten geben wir nur solche internen Informationen unserer Auftraggeber weiter, zu deren Weitergabe wir von unseren Auftraggebern ermächtigt sind. Insbesondere benennen wir unsere Auftraggeber gegenüber Kandidaten ausschließlich unter jenen Bedingungen und zu jenen Zeitpunkten, die unsere Auftraggeber bestimmen.

6.2. Wir verpflichten uns gegenüber Kandidaten zur Vertraulichkeit. Das bedeutet, dass wir Kandidaten nur dann an ihrem Arbeitsplatz kontaktieren, wenn sie dem zuvor zugestimmt haben. Wir holen Referenzen über Kandidaten bei den von ihnen bekannt gegebenen Referenzgebern erst ein, wenn sie dem ausdrücklich zugestimmt haben. Über Bewerbungen von Kandidaten wird außerhalb unseres Unternehmens mit niemandem kommuniziert. Wenn Kandidaten die Zustimmung zur Übermittlung ihrer Bewerbungsunterlagen an einen Auftraggeber gegeben haben, weisen wir diesen ausdrücklich darauf hin, dass er und alle mit Ihrer Bewerbung befassten Mitarbeiter diese strikt vertraulich zu halten haben.

6.2.  Unsere Mitarbeiter und sonstige Dritte, die bei einer Tätigkeit mitwirken, sind während der Bearbeitung und nach Abschluss von Mandaten zur Verschwiegenheit verpflichtet.

6.3. Die Vorschriften der Datenschutzgesetze werden von uns strikt eingehalten. Wir tragen dafür Sorge, dass Unbefugte vor, während und nach Beendigung des Auftrags in unserem Einflussbereich keine Einsicht in interne Unterlagen und vertrauliche Beratungsergebnisse des Auftraggebers erhalten.

7. Gleichbehandlung

Wir beachten die Bestimmungen des GlBG (Österreich) bzw. des AGG (Deutschland) strikt. Von uns an unsere Auftraggeber übermittelte Kandidatenprofile enthalten mit Ausnahme von Geschlecht und Geburtsdatum keine Informationen, die Grundlage für Diskriminierung gemäß GlBG bzw. AGG darstellen könnten. Wir weisen unsere Auftraggeber ausdrücklich darauf hin, dass auch Geschlecht und Alter nicht zu Diskriminierung führen dürfen.

8. Interessenskollision

8.1. Wir führen die Recherche nach potenziellen Kandidaten, die Auswahlgespräche und –verfahren unvoreingenommen und objektiv durch. Insbesondere erstellen wir keine Gefälligkeitsgutachten. Einzelne Kandidaten werden von uns nach sachlichen Kriterien und den Vorgaben unserer Auftraggeber entsprechend evaluiert. Wir nehmen keine finanziellen oder materiellen Zuwendungen an, die unsere Unabhängigkeit gefährden.

8.2. Um die Interessen unserer Auftraggeber zu wahren, sprechen wir keine Mitarbeiter bestehender und ehemaliger Auftraggeber der letzten fünf Jahre an.

9. Korrektheit übermittelter Informationen und Daten

9.1. Wir geben Kandidaten gegenüber ausschließlich korrekte Informationen und Daten unserer Auftraggeber nach bestem Wissen weiter. Dabei sind wir nicht verpflichtet, die Korrektheit der von unseren Auftraggebern bereitgestellten Informationen und Daten weitergehend zu prüfen.

9.2. Kandidaten, die sich um die Aufnahme in ein Bewerbungsverfahren bemühen, verpflichten sich zur wahrheitsgemäßen Information über ihren beruflichen Hintergrund. Unter keinen Umständen dürfen Lebensläufe in unzutreffender Weise geschönt sein oder Angaben enthalten, die nicht den Tatsachen entsprechen. Die Echtheit übermittelter Dokumente und die Richtigkeit der gemachten Angaben wird seitens des Kandidaten ausdrücklich bestätigt. Der Kandidat stimmt zu, dass seine Angaben von uns überprüft werden können.

10. Vertragsverhältnis

Wir werden im Rahmen von Executive Search ausschließlich im Auftrag unserer Auftraggeber tätig, niemals im Auftrag von Kandidaten. Wir weisen daher darauf hin, dass im Rahmen der Bearbeitung von Mandaten zwischen uns und Kandidaten kein Vertrag und keine Vereinbarungen zustande kommen.

11. Entgelt für unsere Leistungen

11.1. Da wir im Rahmen von Mandaten ausschließlich aufgrund des Vertragsverhältnisses für unsere Auftraggeber tätig werden, sind unsere im Rahmen von Mandaten erbrachten Leistungen für Kandidaten und qualifizierte Kandidaten immer kostenlos.

11.2. Sofern wir für Kandidaten und qualifizierte Kandidaten über unsere Mandate hinausgehende Leistungen erbringen (z.B. Coaching, Karriereberatung, Training, etc.) werden diese in Rechnung gestellt. Wir weisen in jedem Fall ausdrücklich im vorhinein darauf hin, falls für vom Kandidaten in Anspruch genommene Leistungen Entgeltpflicht besteht und geben die Entgelte bekannt. Für solche Leistungen ist der Abschluss von Verträgen oder Vereinbarungen erforderlich.

12. Prinzipien im Kontakt mit Kandidaten

12.1. Eine unserer Hauptaufgaben besteht darin, im Rahmen von Mandaten unserer Auftraggeber die Übereinstimmung des Kandidatenprofils mit den Anforderungen des Mandats zu evaluieren. Erst wenn wir zur Einschätzung gelangen, dass eine solche Übereinstimmung grundsätzlich gegeben ist, werden Kandidaten zu qualifizierten Kandidaten. Erst qualifizierte Kandidaten erhalten von uns weitergehende Informationen zum Mandat und dessen Auftraggeber.

12.2. Wir verstehen, dass Kandidaten für ihre Beurteilung des aktuellen Mandats weitgehende Informationen (Name des Unternehmens, Aufgaben und Ziele der Position, organisatorische Einbindung, Vergütungsumfang, etc. ) benötigen. Wir sind nicht verpflichtet, Kandidaten diese Informationen im uns verfügbaren Ausmaß zu geben, bevor wir Kandidaten als qualifizierte Kandidaten einstufen.

12.3. Nicht immer führt eine Kontaktaufnahme von uns bzw. die Übermittlung von Bewerbungsunterlagen dazu, dass Kandidaten für das aktuelle Mandat zu qualifizierten Kandidaten werden. Selbst wenn das aktuelle Mandat für Kandidaten nicht passend sein sollte, profitieren Kandidaten vom Kontakt mit uns. Wir informieren nach bestem Wissen über Marktverhältnisse und geben auf Wunsch unsere Einschätzung zu den Erfahrungen und Kompetenzen des Kandidaten ab.

12.4. Auch wenn wir Kandidaten für das aktuelle Mandat nicht berücksichtigen können, bleiben wir im langfristigen Kontakt. Erfahrungsgemäß ergeben sich zu einem späteren Zeitpunkt Anknüpfungspunkte bei anderen Mandaten. Auch werden wir Kandidaten künftig gelegentlich kontaktieren, um sie um Empfehlungen anderer Kandidaten für Mandate zu bitten, für die sie als Kandidaten nicht in Frage kommen.

12.5. Die Bearbeitung eines Mandats kann mitunter mehrere Monate dauern, wobei zwischen der ersten Kontaktaufnahme und dem Abschluss regelmäßig mehrere Schritte liegen. Der genaue Ablauf und die Schritte bis zu einer Entscheidung sind  von Mandat zu Mandat unterschiedlich und sind zum Teil durch unsere Auftraggeber bestimmt. Wir kommunizieren zeitliche Abläufe und nächste Schritte aktiv, nach bestem Wissen und so frühzeitig wie möglich.

12.6. Qualifizierte Kandidaten erhalten auf Wunsch unsere aufrichtige Einschätzung bezüglich ihrer Erfahrungen und Kompetenzen in Bezug auf das aktuelle Mandat. Aus dieser Einschätzung entsteht keine Verpflichtung gegenüber dem Kandidaten und der Kandidat kann darauf keine Ableitung über seine Position im Auswahlprozess treffen.

12.7. Für den Fall einer Ablehnung eines qualifizierten Kandidaten durch unseren Auftraggeber geben wir dem Kandidaten dessen Entscheidung so rasch wie möglich bekannt. Entscheidungsgründe unseres Auftraggebers kommunizieren wir in dem Ausmaß, in dem sie uns selbst bekannt sind.

12.8. Uns ist bewusst, dass die Zeit von Kandidaten kostbar und knapp ist. Daher achten wir auf die möglichst effiziente und ressourcenschonende Gestaltung des Auswahlprozesses. Bei Terminvereinbarungen für Interviews und persönliche Treffen nehmen wir bestmöglich auf die beruflichen Verpflichtungen und zeitlichen Beschränkungen der Kandidaten Rücksicht. Kandidaten können uns umgekehrt bei der zügigen Bearbeitung von Mandaten unterstützen, indem sie auf Pünktlichkeit und zeitnahe Rückmeldungen achten.

12.9. Wenn wir mit qualifizierten Kandidaten aktuelle Mandate besprechen, sind wir daran interessiert, dass diese Kandidaten eine gute informierte Entscheidung über ihre berufliche Zukunft treffen. Wir üben daher keinerlei Druck auf Kandidaten aus, um eine Entscheidung herbeizuführen. Sollten wir über Entscheidungstermine unserer Auftraggeber Kenntnis erlangen, werden wir diese den qualifizierten Kandidaten bekannt geben.

12.10. Aufgrund unserer Verpflichtungen unseren Auftraggebern gegenüber sind wir unter Umständen nicht in der Lage, Kandidaten Auskünfte zum Mandat im gewünschten Umfang und zum gewünschten Zeitpunkt zu geben. Andererseits sind wir zur professionellen Durchführung unserer Mandate verpflichtet, die notwendigen Informationen und Daten von Kandidaten einzuholen. Uns ist bewusst, dass dieser Umstand gelegentlich zu einem vorübergehenden Ungleichgewicht im Informationsstand führen kann. Wir sind bemüht, dieses Ungleichgewicht im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu beheben.

12.11. Wir stehen den von unseren Auftraggebern endgültig ausgewählten qualifizierten Kandidaten während ihrer Vertragsverhandlungen als ausgleichender Vermittler zur Verfügung. Kandidaten können ihre Wünsche und Bedenken uns gegenüber offen äußern und das Ausmaß festlegen, in dem diese an unsere Auftraggeber weitergeleitet werden.

12.12. Nach Abschluss des Dienstvertrages stehen wir den von unseren Auftraggebern endgültig ausgewählten Kandidaten während eines Zeitraumes von maximal 6 Monaten als Ansprechpartner zur Verfügung. In dieser Zeit können die Kandidaten mit uns offen über ihre Eindrücke während der Einarbeitungszeit kommunizieren und eventuelle Bedenken äußern. Im Rahmen unserer bestehenden Kontakte mit dem Auftraggeber unterstützen wir Kandidaten beim Ausräumen etwaiger Missverständnisse oder Probleme. Nicht eingeschlossen ist Coaching.

12.13. Im Kontakt mit Kandidaten legen wir auf gute Umgangsformen, Höflichkeit und professionelles Verhalten Wert. Wir verpflichten uns selbst dazu und erwarten dies auch von Kandidaten. Wir behalten uns vor, den Kontakt mit Kandidaten abzubrechen, die das gebotene Maß an Umgangsformen und Professionalität vermissen lassen.

12.14. Unter Professionalität von Kandidaten verstehen wir unter anderem:

– die angemessene Mitwirkung an der Informationseinholung und Profilerstellung

– ein angemessenes Maß an Flexibilität, vor allem hinsichtlich zeitlicher Verfügbarkeit für Interviews.

– Vorbereitung und selbständige Recherche über den Auftraggeber und dessen Wettbewerbsumfeld ab dem Zeitpunkt der Qualifizierung.

– agieren aufgrund realistischer Erwartungen hinsichtlich des Auswahlprozesses und der eigenen Position. Auch qualifizierte Kandidaten haben für ein Mandat – selbst in der Endauswahl – immer mehrere Mitbewerber.

– offene und rechtzeitige Kommunikation darüber, wenn Kandidaten parallel in andere Bewerbungsverfahren involviert sind.

– frühzeitige und offene Information durch Kandidaten, die am Mandat kein Interesse haben.

Version 1.1 – gültig ab 1. Januar 2017